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Telč © Libor Sváček, archiv CzechTourism

Mähren und Schlesien

Land des Silbers und Perlen der UNESCO

Land des Silbers und Perlen der UNESCO

Die Hochlandregion Vysočina, deren Herz die königliche Bergstadt Jihlava (Iglau) ist, erstreckt sich zu beiden Seiten der alten tschechisch-mährischen Landesgrenze. Die Stadt mit ihren Silbervorkommen in der Umgebung gehörte zu den Kleinodien der Länder der böhmischen Krone, ebenso wie die weiteren dortigen Städte, Burgen und Klöster, die gerade zu Zeiten Karls zur Blüte kamen.

Die sich auf dem Gebiet der historischen Länder Böhmen und Mähren erstreckende Region Vysočina (Hochland), kann man mit Recht das Land des Silbers nennen. Ihre Metropole, die altehrwürdige Königsstadt Jihlava, war einige Jahrhunderte lang ein Zentrum des Abbaus von Silbererz, auf dem die Macht und der Ruhm ihrer Bürger basierten. Diesen schenkte der Kaiser Karl IV. alle umliegenden Silberbergwerke in Mähren und erhöhte das dortige Berggericht zum Obersten Berggericht für alle Bergstädte in den Ländern der böhmischen Krone. Durch das Mutter-Gottes-Tor (Brána Matky Boží) betritt man die malerischen Gässchen, um die Reste der mittelalterlichen Befestigung und die prächtigen Bürgerhäuser zu bewundern. In die Zeiten von Karls Herrschaft kann man sich durch die Besichtigung der gotischen Kirchen St. Jakob und Erhöhung des heiligen Kreuzes zurück versetzen. Ein mysteriöses Erlebnis bietet der Besuch der ausgedehnten „Iglauer Katakomben“, die bereits seit dem 14. Jahrhundert entstanden sind. An die berühmten silbernen Zeiten erinnert auch alle zwei Jahre der Iglauer Berghäuerzug.

Die heute eine ruhige Atmosphäre ausstrahlende Bergregion birgt auf ihrem Territorium gleich mehrere einzigartige Baudenkmäler. Das fast neun Jahrhunderte alte Prämonstraten­serkloster in Želiv ist zwar während der Regierungszeit Karls IV. im Jahre 1375 ausgebrannt, hat sich aber trotzdem seine nicht nur gotische Schönheit bewahrt. Die bis heute existierende Ordensgemeinschaft veranstaltet zum Beispiel regelmäßig das originelle Festival geistlicher Musik „Musica Figurata“ und betreibt darüber hinaus auch eine eigene Klosterbrauerei.

In der Vysočina kann man drei ganz einzigartige Orte besuchen, die im UNESCO-Verzeichnis stehen. Telč erwähnt der große Kaiser Karl IV. in seiner lateinischen Autobiografie. Später wurde es sogar von seinen Truppen eingenommen. Heute kann man dort ein prächtiges Renaissanceschloss und Bürgerhäuser besichtigen, und aus Karls Zeiten zum Beispiel den gotischen Turm der Heiliggeistkirche.

Ein lockendes Ziel ist ebenfalls Třebíč, das im Jahre 1335 von Karl IV., der damals Markgraf von Mähren war, zur Stadt erhoben wurde. Aus dieser Zeit stammen auch die ersten Erwähnungen der dortigen jüdischen Gemeinde. Lassen Sie sich von der einzigartigen romanisch-gotischen St. Prokop-Basilika bezaubern und bummeln Sie durch das alte jüdische Viertel, zum Beispiel auf dem Lehrpfad „Auf den Spuren von Äbten und Rabbinern“.

Die letzte Perle im Trio der UNESCO-Denkmalsstädte ist Žďár nad Sázavou, ein mystischer Ort an einem Fluss direkt im Herzen der Böhmisch-Mährischen Höhe. Das dortige Zisterzienser­kloster erfreute sich erheblicher Aufmerksamkeit der böhmischen Herrscher, und Karl IV. machte dabei keine Ausnahme. Ins Mittelalter versetzen können Sie sich unter dem gotischen Gewölbe der Pfarrkirche St. Prokop. Auslassen darf man allerdings auch nicht das dortige bedeutendste Baudenkmal aus der UNESCO-Liste, die Wallfahrtskirche St. Johann von Nepomuk im atypischen Stil der Barockgotik vom außergewöhnlichen Architekten Santini-Aichel auf der Anhöhe Zelená hora. Žďár nad Sázavou ist auch eine der dreizehn mährischen Gastgeberstädte des Musikfestivals „Concentus Moraviae“.

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