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© Dagmar Veselková, archiv CzechTourism

Prag

Durchs Moldautal gegen den Strom der Zeit

Durchs Moldautal gegen den Strom der Zeit

Die Moldau (tschechisch Vltava), diesen wirklich königlichen Fluss, wollte Kaiser Karel IV. einst mit der Donau und der Elbe verbinden und dadurch auch mit dem Schwarzen Meer und der Nordsee. Wandern Sie die Moldau von Prag stromaufwärts bis nach Český Krumlov und bewundern Sie die Juwelen der romantischen mittelalterlichen Architektur, die meisterhaft in die Moldaulandschaft mit ihren von Legenden umgebenen Burgen, malerischen Städten und prächtigen Klöstern einkomponiert sind, welche an die goldenen Zeiten Karls IV. erinnern.

Wer von der Karlsbrücke auf das einzigartige Panorama des „hunderttürmigen“ Prags an den Ufern der Moldau schaut, stellt sich bestimmt die neugierige Frage, woher der längste tschechische Fluss eigentlich hierher kommt. Es genügt, in sich selbst den Wandergeist zu erwecken, und man kann sich die Moldau stromaufwärts auf den Weg machen, ebenso wie es Kaiser Karl IV. vielmals getan hat. War es doch gerade er, der vor Hunderten von Jahren erwog, ein System von Kanälen zu errichten, welche die Moldau mit den europäischen Strömen Donau und Elbe und dadurch auch mit dem Meer verbinden würde. Das Projekt wurde zwar nicht verwirklicht, aber Sie können im Moldautal nicht nur eine einzigartige Landschaft, sondern auch die großzügige mittelalterliche Architektur aus der Zeit von Kaiser Karl IV. bewundern.

Der Ausgangspunkt für Ihre Wanderung kann die Burg Zvíkov (Klingenberg) sein, die auch als „Königin der böhmischen Burgen“ bezeichnet wird, eine wundervolle Perle der Gotik, verbunden mit einer dämonischen Legende über den sog. Klingenberger Kobold. Karl IV. ließ diese Burg prunkvoll reparieren und weilte dort oft auch mit seinem Gefolge. Setzen Sie Ihren Streifzug fort bis in den Süden Böhmens und entdecken Sie weitere bedeutende Baudenkmäler der Epoche Karls IV. In Purkarec bei Hluboká nad Vltavou dürfen Sie die romantische Ruine der Burg Karlův Hrádek nicht auslassen, die der Kaiser als seinen Sitz zur Erholung erbauen ließ. In scharfem Kontrast mit diesem einsamen Ort steht das nahe České Budějovice (Budweis), die Kulturmetropole Südböhmens. Diese altertümliche königliche Stadt hat Karl IV. insgesamt viermal besucht. Im einstigen Dominikanerkloster kann man ein gotisches Gemälde bewundern, auf dem der große Kaiser abgebildet ist.

Von dort führt Sie Ihr Weg entlang der Moldau sowohl zur märchenhaften Stadt Český Krumlov (Krumau), das in der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes eingetragen ist, als auch zur Ruine der Burg Dívčí Kámen (Maidstein), die mit Genehmigung Karls IV. erbaut worden ist, oder zu den gotischen Zisterzienserab­teien Zlatá Koruna (Goldenkron) und Vyšší Brod ( Hohenfurth).

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