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Štramberk © ThinkStockPhotos

Mähren und Schlesien

Vergessenes Schlesien

Vergessenes Schlesien

Das historische Schlesien, dessen kleinerer Teil bis heute Bestandteil von Tschechien ist, gehörte einst zu den Perlen der Tschechischen Krone. Mit der Zeit Karls IV. ist die Stadt Opava verbunden, die im Jahre 1362 auch Karl IV. selbst besucht hat. Die alte Residenzstadt beherbergte würdevoll den bedeutenden Herrscher, der dort unter anderem auch neue Privilegien für die Stadt Ostrava erteilte.

Schlesien ist das dritte und gleichzeitig kleinste der historischen Länder, welche die heutige Tschechische Republik bilden. Der größere Teil entfällt auf das benachbarte Polen. Diese dynamische postindustrielle Region ist heute ein wichtiges Zentrum kultureller Innovationen. Trotzdem findet man auch hier Spuren des großen römisch-deutschen Kaisers und böhmischen Königs Karl IV. Dieser besuchte im Jahre 1362 die herzogliche Stadt Opava (Troppau) und gab dort unter anderem das älteste Privilegium für Ostrava (Ostrau) heraus, die Stadt, die jetzt das Hauptverwaltun­gszentrum der Region ist. Stummer und monumentaler Zeuge dieses kaiserlichen Besuchs war auch die gotische Konkathedrale Mariä Himmelfahrt. Ein exklusiver Beleg gotischer Architektur ist allerdings die geheimnisvolle Heiligkreuzkapelle vom Ende des 14. Jahrhunderts, die von der Prager Kirche Mariä Himmelfahrt und St. Karl der Große inspiriert ist, die Karel IV. selbst gegründet hat. Ein Bummel durch die Gässchen von Opava führt Sie auch zu verschiedenen gastronomischen Entdeckungen dieser altehrwürdigen Herzogsstadt. Und falls Sie vom Mittelalter genug haben, können Sie eine der städtischen Events besuchen, wie zum Beispiel das avantgardistische Kunstfestival „Die nächsten Ufer“.

Im tschechischen Schlesien befinden sich noch zwei Orte, die zur Regierungszeit Kaiser Karls IV. in Beziehung stehen. Südlich von Opava finden wir Hukvaldy, das der weltbekannte Komponist Leoš Janáček berühmt gemacht hat. Im Jahre 1359 hat Karl IV. die Burg Hukvaldy mit den umliegenden Ländereien den Olmützer Bischöfen geschenkt. Die monumentale Ruine dieser gotischen Burg kann man bis heute bewundern. In ihren Mauern spuken angeblich Feen und Teufel, und auf einen mutigen Finder wartet ein Goldschatz, wie zahlreiche Legenden berichten. Auch das internationale Musikfestival „Janáčeks Hukvaldy“, dessen Konzerte auch auf den Freiflächen der Burgruine stattfinden, ist einen Besuch wert. In der Nachbarschaft können Sie die malerische Stadt Štramberk (Stramberg) besuchen, die Mitte des 14. Jahrhunderts vom Markgrafen Jan Jindřich, dem Bruder Karls IV., gegründet wurde. Der Kaiser selbst war noch als Markgraf von Mähren Besitzer der Stramberger Burg, deren gotischer Turm an die rühmlichen Zeiten Karls erinnert. In den verwinkelten Gassen der Stadt können Sie die Reste der mittelalterlichen Befestigung aufsuchen und sich unterwegs mit der örtlichen Spezialität, einem Süßgebäck aus Lebkuchenteig, den so genannten „Stramberger Ohren“, stärken.

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