© Ladislav Renner, archiv CzechTourism

Karls heißen Quellen

Karlsbad - Bečov nad Teplou - Elbogen - Eger

Weglänge 97 km Zeitdauer 1 Tag

Karlsbad ist von Prag knapp einhundertdreißig Kilometer entfernt. Mit dem Auto ist die beste Variante die Route auf der Straße R6 nach Westen. Alternativ kann eine direkte Busverbindung benutzt werden. Die Fahrt nimmt etwa eineinhalb Stunden in Anspruch. Der Routenplan sieht die Bewegung innerhalb von Karlsbad zu Fuß vor. Die Weiterfahrt auf der Route von Ort zu Ort bewältigt man am besten mit dem Auto.

Die Tour durch die Karlsbader Region beginnen Sie in der Stadt, nach der diese Region benannt ist. Karl IV. hat der einstigen Ansiedlung im Jahr 1370 die Stadtrechte erteilt. Der Legende nach verdankt dies die Stadt einem Hirsch, der sich während einer königlichen Jagd mit einem Sprung in das Wasser der Thermalquellen das Leben rettete. Mit dieser Legende hängt unser erster Haltepunkt, der Aussichtspunkt Hirschsprung (Jelení skok) zusammen. Zu diesem gelangt man mit der Seilbahn Diana, die vom Grandhotel Pupp aus verkehrt. Nachdem Sie sich ausgiebig an der Umgebung erfreut haben, machen Sie sich auf den Rückweg und gehen Sie entlang des Flüsschens Teplá in Richtung Zentrum. Bald erreichen Sie den größten Anziehungspunkt von Karlsbad, die Kolonnaden. Die Marktkolonnade z.B. birgt in ihrem Innern die Quelle Karls IV., die ein Relief ziert, das die Legende über die Entdeckung der Stadt darstellt. Über der Schlosskolonnade wiederum ist die kleine ursprünglich gotische Burg Karls IV. zu sehen. Entlang der Kolonnaden erwartet Sie eine Menge guter Restaurants und Cafés. Probieren Sie den örtlich bekannten Kräuterlikör Becherovka und die Karlsbader Oblaten. Bekannt sind auch die Karlsbader Glasartikel. Wenn Sie sich schließlich entscheiden sollten, über Nacht zu bleiben, sollten Sie sich eine Spa-Behandlung in einem der örtlichen Hotels und Kurhäuser nicht entgehen lassen. Sie werden sicher ebenso verwöhnt wie eine Reihe berühmter Gäste, die diesen Kurort schon besucht haben. Für Golfliebhaber gibt es Im Ort und auch in der Umgebung mehrere gutklassige Plätze. Ein weiterer Haltepunkt Ihrer Tour auf den Spuren Karls IV. wird Bečov nad Teplou sein. Dieser kleine Ort liegt etwa 16 km südlich von Karlsbad, und es befindet sich dort ein wunderschönes Barockschloss. In dessen Mauern wurde unter dramatischen Umständen eins der wertvollsten Kunstschätze in Tschechien gefunden, der einzigartige St.-Maurus-Schrein aus dem 13. Jahrhundert. Dieser ist die zweitwichtigste kunsthandwerkliche Goldschmiedearbeit in Tschechien gleich nach den Kronjuwelen.

Wir fahren weiter in die Stadt Loket und auf die gleichnamige gotische Burg hoch über dem Fluss Ohře (Eger). Karl IV. wurde dort in früher Kindheit durch seinen eigenen Vater gefangen gehalten. Später bestätigte der König der Stadt besondere Privilegien. Unter anderem brauchte sie zum Beispiel keine Steuern zu zahlen. Heute machen die Burg und ihre Umgebung einen märchenhaften Eindruck. Aber auch Liebhaber der dunklen Seiten der Geschichte kommen hier auf ihre Kosten, denn in den Kellergewölben befindet sich eine Exposition über die Anwendung der Folter. Die letzte Station der Tour durch die Region Karlsbad wird die Stadt Cheb (Eger) sein. Die größte Attraktion ist die hiesige Burg, die unter der Herrschaft des römisch-deutschen Kaisers Friedrich Barbarossa im 12. Jahrhundert erbaut wurde. Heute ist von ihr nur ein Torso erhalten, trotzdem nimmt sie die Besucher durch ihren Genius Loci gefangen. Außer vielen weiteren Sehenswürdigkeiten ist auch der nach Georg von Podiebrad (Jiří z Poděbrad) benannte Marktplatz mit dem legendären Stöckl (Špalíček), einer Gruppe von elf mittelalterlichen Kaufmannshäusern, einen Besuch wert. Auf dem Platz findet man aber insgesamt 51 bedeutsame historischen Bauwerke. Cheb ist nämlich eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Städte in Tschechien. Ihren Aufenthalt können Sie mit einer Aussicht vom Bismarckturm abschließen, der zu Ehren des deutschen Reichskanzlers Otto von Bismarck erbaut wurde. Er steht auf dem Grünberg (Zelená hora) etwa vier Kilometer außerhalb der Stadt und bietet ein wunderschönes Panorama von Cheb und Franzensbad (Františkovy lázně) sowie der Umgebung, des Erzgebirges, und des Kaiserwalds (Slavkovský les). Bei guter Sicht sieht man auch den Oberpfälzer Wald und einen Teil des Böhmerwalds.

Wenn wir schon in Cheb sind, müssen wir auch das beliebte Projekt der Burgenstraße erwähnen. Diese in Deutschland schon länger existierende Ferienstraße ist inzwischen auf 1200 km angewachsen und führt jetzt bis nach Prag. An der Straße steht eine Menge historischer Baudenkmäler. Auf tschechischem Gebiet handelt es sich konkret um dreizehn Burgen und Schlösser sowie ein Kloster. Der tschechische Teil beginnt gerade in Cheb und führt unter anderem auch durch weitere Orte, die einen Bezug zu Karl IV. haben, wie die Burgen Loket, Karlstein, Křivoklát und die Prager Burg.

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