© Libor Sváček, archiv CzechTourism

Der größte böhmische Altstädterring

Prag

Weglänge 4 km Zeitdauer 1 Tag

Der Routenplan ist für die Fortbewegung zu Fuß in Kombination mit Bus, Straßenbahn und U-Bahn kalkuliert.

Spazieren Sie durch den Teil des historischen Zentrums von Prag, der seine Entstehung dem klugen Herrscher verdankt.

Der erste Abschnitt der Tour in Karls Prager Fußstapfen gilt dem Vyšehrad und der ursprünglich die ganze Neustadt umgebenden Stadtmauer, die an diesem Ort in sehr gutem Zustand erhalten ist, sei es auch in ihrer späteren barocken Form. Übrigens sind nur an der Ecke der Straße Na Slupi und des Randes des Nusle-Tals auch Teile der gotischen Stadtmauer aus 14. Jahrhundert erhalten, die mit einer Gedenktafel gekennzeichnet sind. Auf dem Vyšehrad können Sie sich bei einer geführten Besichtigung in die Geschichte zurückversetzen und etwas über die Legenden erfahren, die sich um diesen Ort ranken. Eine nicht zu übersehende Attraktion ist unter anderem eine Freilichtbühne, die sich im nördlichsten Teil des Geländes unmittelbar hinter der Befestigungsmauer befindet und in der Sommersaison durch viele künstlerische Vorstellungen belebt wird.

Vom Vyšehrad steigen wir geradewegs hinunter zum Moldauufer, und unsere zweite Station wird ein wichtiger Punkt der Neustadt, das Kloster „Na Slovanech“ (Bei den Slawen), bekannt als Emmaus-Kloster (Emauzy), sein. Für dieses erwirkte Karl IV. die Zustimmung des Papstes zur Errichtung eines Klosters der Benediktiner des altslawischen Ritus. Unsere nächsten Schritte führen zum Karlsplatz (Karlovo náměstí), der zu den größten Stadtplätzen in Europa gehört. Ehe er nach dem bedeutenden Herrscher benannt wurde, trug er viele Bezeichnungen, von denen die bekannteste sicherlich der „Viehmarkt“ ist. Dieser Name war seit dem 15. Jahrhundert wegen der dort stattfindenden großen Rindermärkte in Gebrauch. Hier haben einst mehrere leider nicht mehr erhaltene Gebäude gestanden, unter ihnen die Fronleichnamska­pelle, in der jeweils einmal jährlich die Kronjuwelen und Reliquien von Heiligen ausgestellt wurden.

Vom Karlsplatz begeben wir uns zu einem viel kleineren Platz, der den Namen des Gelehrten und Rektors der Karlsuniversität Josef Jungmann trägt. Hier besuchen wir die Kirche St. Maria Schnee. Ihr Gewölbe ist sogar auch nach der Verringerung der Höhe des Chors um einen Meter höher als das des St.-Veits-Doms und ist damit das höchste in Prag. Vom Jungmannplatz sind es nur wenige Schritte zu einem der wichtigsten Orte der neueren tschechischen Geschichte. Der Wenzelsplatz hieß ursprünglich Rossmarkt und war der Mittelpunkt von Handel und Handwerk. Seinen heutigen Namen erhielt er erst im 19. Jahrhundert. Am oberen Ende dieses zweitgrößten Platzes in Tschechien thront das imposante Reiterdenkmal des hl. Wenzel, des wichtigsten Schutzpatrons der böhmischen Länder. Der Schöpfer des Denkmals ist einer der bedeutendsten Bildhauer des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts Josef Václav Myslbek.

Von dem für die tschechische Nation so wichtigen Ort gehen wir weiter zum Collegium Carolinum, das heute kurz als Karolinum bezeichnet wird. Dieses Gebäude ist ein nationales Kulturdenkmal und seit Jahrhunderten das Symbol der Karlsuniversität, die 1348 gegründet wurde und so zu den ältesten in Europa gehört. Es empfiehlt sich, von dieser Stelle noch einen kurzen Spaziergang zum Altstädter Ring zu machen, wo man auf den Turm des Altstädter Rathauses steigen kann. Von dort oben bietet sich eine herrliche Aussicht auf das ganze historische Zentrum. Auf dem Altstädter Ring steht auch das Haus Zur steinernen Glocke, ein Überbleibsel des Palais, in dem gerade Karl IV. wahrscheinlich geboren ist.

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